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28.01.2019

Das waren die 79. Hahnenkamm-Rennen

Linksschwung, Rechtsschwung, Hocke und ab ins Ziel – die Hahnenkamm Rennen bestanden auch bei ihrer 79. Auflage wieder aus spannenden „Passagen“ aus Europacup-Abfahrt, Internationalem Junior Rennen, Hahnenkamm-Abfahrt, Slalom und Super-G sowie der Kitz Charity-Trophy.

Eine Rennwoche der Superlative
Am Sonntag sind sie nun mit dem Super-G zu Ende gegangen. Und es steht fest: Die Hahnenkamm-Rennen haben wieder ordentlich Eindruck hinterlassen. Sogar witterungsbedingte Programmänderungen, die viel Flexibilität von Veranstaltern, Fahrern, Betreuern, Fans und Medien forderten, konnten der tollen Atmosphäre rund um den Ski-Klassiker nichts anhaben. Es war eine emotionale, spannende Rennwoche, ein Skifest, von dem es kein Duplikat gibt.

Danklmaier-Show und Schweizer Jubel im Europacup
Den Startschuss in die 79. Hahnenkamm-Rennwoche lieferte der Europacup am Montag. Die jungen Athleten bewiesen ihre Furchtlosigkeit auf der verkürzten Streif-Abfahrtsstrecke, die oberhalb der Mausefalle startete und am Oberhausberg endete.

Schon bei den Trainings setzte der 25-jährige Österreicher Daniel Danklmaier ein Ausrufezeichen. Er stellte dann seine Topform auch beim Rennen eindrucksvoll unter Beweis: Mit einer Bestzeit von 1:21.19 sicherte er sich den obersten Stockerlplatz. „Es war nicht leicht, nach zwei Bestzeiten locker am Start zu stehen“, sagt Danklmaier im Anschluss. „Ich wollte nur eine technisch saubere Fahrt hinlegen, das ist mir gelungen“. Auch die Schweiz durfte jubeln – und zwar gleich doppelt: Nils Mani landete mit einem Rückstand von knapp 3 Zehntel auf Rang zwei. Der dritte Platz ging an seinen Landsmann Lars Rösti mit einem

Rückstand von vier Zehntelsekunden.
Heimsieg beim Longines Future Hahnenkamm Champions Race
„Jugend vor den Vorhang“, hieß es dann auch zwei Tage später beim diesjährigen Longines Future Hahnenkamm Champions Race. Das Event war auch heuer wieder spektakulär: Angefangen mit einem ans Gelände angepassten Riesentorlauf und gefolgt von einem anspruchsvollen Slalom zeigten die Nachwuchstalente zum bereits 14. Mal ihr Können am Ganslernhang.

Wie in den Jahren zuvor, lieferte die junge Ski-Generation - bestehend aus 14- bis 15-jährigen Talenten - ein Spektakel, das international seinesgleichen sucht. Den Sieg sicherte sich das Team Austria 1. Mit Respektabstand folgte auf dem zweiten Platz das Team Germany. Die „Heimmannschaft“ aus Tirol konnte ebenso mit Rang drei das Stockerl erklimmen. Für einige der teilnehmenden Skirennläufer dürfte es sicherlich nicht der letzte Auftritt in Kitzbühel gewesen sein.

Bemerkenswert war auch die Stimmung rund um das Event: So wurden die Stars von Morgen gefeiert wie echte Profis.

Eine goldrichtige Jury-Entscheidung
Schon rund um Europacup und Internationales Junior Rennen beobachtete man gespannt die Wetterprognosen für die zweite Hälfte der Hahnenkamm-Woche: Durch die Beratung der ZAMG Innsbruck unter der Leitung von Manfred Bauer ergab sich ein genaues Bild der Wetterlage der bevorstehenden Stunden und Tage. „Am Samstag kommt eine Warmfront rein, das lässt keinen Abfahrtslauf zu,“ so die wesentliche Aussage. Am Donnerstag dann, um 15 Uhr, nach langen Diskussionen stand endgültig fest: Das Programm der Hahnenkamm-Rennen wird geändert. Konkret wurde die Abfahrt von Samstag auf Freitag, der Slalom von Sonntag auf Samstag und der Super-G von Freitag auf Sonntag verlegt. Kein Stein blieb auf dem Anderen.

Die Änderungen sollten sich als genau richtige Entscheidung der Jury erweisen: Bereits am Freitag, nach einem spannenden Abfahrtslauf unter fairen und sicheren Bedingungen für die Skirennfahrer, wurde das Organisationskomitee in seinen Planungen bestärkt - die Entscheidung vom Vortag war korrekt und notwendig. Am Samstag, Punkt 6 Uhr, begann es, wie von der ZAMG vorhergesagt, stark zu schneien. Tausende Zuschauer strömten trotz der frühen Startzeit des ersten Slalomlaufs in das Veranstaltungsgelände. Der starke Schneefall stellte zwar die Pistenarbeiter vor eine harte Bewährungsprobe, war jedoch für eine faire Durchführung des Events kein Problem. So zeigte sich auch hier, dass die witterungsbedingten Planänderungen der Jury unumgänglich waren: Während nämlich am Freitag noch gute Verhältnisse am Startbereich der Streif herrschten, stürmte es dort am nächsten Tag gewaltig. Unter diesen gefährlichen Umständen wäre an keinen Abfahrtsstart von ganz oben zu denken gewesen, den Schnee aus der Piste zu bringen war undenkbar.

Wie von der ZAMG ebenfalls richtig vorhergesagt, trat am Samstagnachmittag rasch Wetterbesserung ein, der befürchtete Regen bis Hausberg blieb durch den raschen stürmischen Frontdurchzug aus. Zusammen mit einer aufgelockerten Nachtbewölkung ergab dies erneut die 100 % Chance auf die Durchführung des sonntäglichen Super G. So kann im Hinblick auf die Jury-Entscheidungen und das veränderte Rennprogramm ein ausschließlich positives Fazit gezogen werden: „Vielen Dank an die Meteorologen von der ZAMG, ohne deren Prognosen wir die Hahnenkamm-Rennen nicht durchführen hätten können“, freute sich KSC-Chef Michael Huber.

Aller guten Dinge sind Drei: Dominik Paris feiert dritten Abfahrtssieg
Nach absolviertem Europacup und Nachwuchsrennen durfte dann endlich auch die Weltelite ran: Nach Trainingseinheiten am Dienstag und Donnerstag stand ja witterungsbedingt schon am Freitag die Königsdisziplin Abfahrt auf dem Programm.

Bereits 2013 und 2017 erkämpfte dort Dominik Paris die goldene Gams. Nun erfolgte sein dritter Streich. Mit einer Zeit von 1:56.82 legte er einen unschlagbaren Lauf hin. „Ich hatte eigentlich kein gutes Gefühl, aber ich dachte mir vor der Abfahrt: Einfach rauf auf die Ski und runter“, sagte der Italiener. Er schlug knapp den Schweizer Beat Feuz, der sich mit nur zwei Zehntel Rückstand den zweiten Platz sicherte. „Für mich war es eine Superfahrt. Der Dominik ist einfach zwei Zehntel schneller gefahren, das muss man akzeptieren", freute sich Feuz trotz des knapp verpassten Sieges. Mit der hohen Startnummer 27 überraschte der Österreicher Otmar Striedinger. Mit 0,37 Sekunden Rückstand auf den Führenden konnte er sich den dritten Platz sichern. Nach Beaver Creek 2013 freute sich Striedinger über seinen erst zweiten Podestplatz in seiner Karriere. „Ich hätte es mir ehrlich gesagt nie erträumt“, sagte der 27-jährige sichtlich gerührt.

Mit nur einem Hundertstel Abstand auf den viertplatzierten Christof Innerhofer erzielte der Sensationsmann der heurigen Hahnenkamm-Woche, Daniel Danklmaier, seine bisher beste Platzierung im Weltcup. Im Europacup konnte er sich bereits den Sieg holen und legte in den beiden Trainingseinheiten eine starke Performance hin. „Der Europacup hat sicher geholfen. Die Bedingungen waren nicht leicht, aber ich wollte heute einfach eine gute Fahrt hinlegen, so bin ich natürlich zufrieden“, sagte der Österreicher.


Ein neuer Slalomheld wird geboren
Der erste Durchgang wurde auf 9.30 Uhr festgelegt und das Organisationskomitee hatte Bedenken, ob überhaupt jemand so früh zum Slalom kommt. Jedoch bereits um 8.30 Uhr füllte sich das Stadion und zum Rennbeginn waren die Fans da und umjubelten die Slalomartisten. Die Stimmung war in der Naturarena des Ganslern wiederum außergewöhnlich, wenn der Jubel in die Piste schwappt, haben nicht nur Rennläufer Gänsehaut-Feeling. Trainer, Pistenarbeiter, Kampfrichter, all jene, die in der Piste stehen, sind überwältigt und die Athleten selbst sagen, die Fans berühren einen, nirgendwo gibt es dieses Gefühl.

Marcel Hirscher lag nach dem ersten Durchgang zurück und der Schweizer Ramon Zenhäusern führte. Knapp hinter ihm der Rookie aus der französischen Équipe, Clement Noel, der bereits in Wengen siegte. Alexis Pinturault, der dreifache HKR-Kombisieger, lag an dritter Stelle.

Immer mehr Zuschauer strömten zum Ganslernhang und die Stimmung war an Internationalität nicht zu überbieten. Der Jubel stieg, die Athleten wurden gefeiert. Um 12.30 Uhr startete der zweite Durchgang, an Spannung nicht zu überbieten. Zenhäusern, überwältigt von der Stimmung, sammelte Fehler und fuhr mit 14ter Laufzeit durch das Ziel, in der Endabrechnung landete er auf Rang sechs. Der Norweger Kristoffersen war über seinen ersten Durchgang verärgert, da lag er noch auf dem elften Rang, zeigte eine unvergleichliche Fahrt im zweiten Lauf. Schließlich kam Slalomstar Marcel Hirscher und fuhr wieder wie auf Schienen durch die Slalomtore, er wollte die Patzer gutmachen und mit absolutem Siegeswillen legte er Laufbestzeit mit 49.72 Sekunden hin. Der Österreicher Marco Schwarz, ein junger, spritziger Slalomfahrer, schlich sich auf den fünften Rang. Er ist eine große Hoffnung für das Rot-Weiß-Rote Team. Die Spannung stieg, als Youngster Clement Noel an den Start ging. Der erst 21-jährige Franzose lies sich nicht aus der Spur bringen und siegte. „So was habe ich noch nie gesehen,“ sagte Clement Noel, „ es ist ein Traum vor so vielen Leuten zu fahren.“ Ein neuer Slalomheld ist geboren! Rivale Hirscher findet, „dass er im Moment einfach den schnellsten Schwung und die engste Linie fährt.“

Die abendliche Siegerehrung hat die ersten fünf Platzierten komplett überwältigt. „Es ist ein Privileg so eine Siegerehrung zu erleben, das war einmalig, davon gibt es kein Duplikat,“ sagte Hirscher im TV Interview. Die beiden Franzosen, Clement Noel und Alexis Pinturault, zeigten sich ebenso ergriffen. Immerhin, die abendliche Siegerehrung für die Slalomfahrer gab es nur durch die Programmänderung.

SUPER-Germany
Ein etwas anderer Hahnenkamm-Sonntag rundete die Rennwoche schlussendlich ab. Beim Super-G am Nachmittag gelang dem Deutschen Josef Ferstl der schnellste Lauf - und ein Sensations-Sieg. Denn genau 40 Jahre vorher reihte sich die traditionelle Gewinner-Gondel seines Vaters, Josef Ferstl senior in die Hahnenkamm-Bahn ein. Mit einer Laufbestzeit von 1:13:07 und einem hauchdünnen Vorsprung von 8 Hundertstel auf den Franzosen Johan Clarey, hat sich Ferstl junior nun eine eigene Gams und Gondel gesichert. „Ich habe alles auf eine Karte gesetzt. Mir ist es super aufgegangen“, jubelte der 30-Jährige. Clarey wiederum freute sich über seinen ersten Podestplatz im Super-G – das dieser genau auf der anspruchsvollen Strecke am Hahnenkamm gelingt, ist umso bemerkenswerter. Auf dem dritten Platz landete der Südtiroler „Gamsjäger“ Dominik Paris, der nach diesem Wochenende mit zwei Trophäen die Heimreise antreten konnte.

Starke Leistungen, würdiges Preisgeld
Wenn jährlich der Startschuss für die berühmt-berüchtigten Hahnenkamm-Rennen erfolgt, dann beginnt für die besten Skirennfahrer der Welt stets aufs Neue der Kampf um das ausgeschriebene Preisgeld. Besonders in Kitzbühel lohnt sich nämlich für die Athleten ein erfolgreicher Auftritt: Mit insgesamt 550.000 Euro war Kitzbühel auch heuer wieder jener Weltcup-Ort, mit dem höchsten Preisgeld.
200.000 Euro wurden jeweils sowohl bei der Abfahrt als auch beim Slalom ausgeschüttet. Logisch, dass für die Sieger hierbei der größte Anteil vorgesehen war: Für den Gewinn der Abfahrt sicherte sich der Italiener Dominik Paris heuer 74.000 Euro. Über den gleichen Betrag freute sich am Samstag auch Slalom-Sieger Clément Noël. Die Athleten auf Platz zwei erhielten 37.000 Euro, die Drittplatzierten noch 18.500 Euro. Auch der Rest der Top 30 in Abfahrt und Slalom erhalten ein Preisgeld – heuer betrug dieser für Platz 30 immerhin noch 1.000 Euro.

Etwas weniger, aber dennoch ein stattliches Preisgeld erhielten die Skirennfahrer beim Super-G: Als Sieger gab es heuer nicht nur eine goldene Gams als Belohnung, sondern auch über 55.500 Euro. Für Platz zwei gab es 27.750 Euro, für den dritten Rang 13.875. Der 30. im Super-G erhielt nicht nur einen Weltcup-Punkt, sondern auch 750 Euro.
Zahlen über Zahlen, die letztendlich zeigen: Wer am Hahnenkamm brilliert, wird auch dementsprechend gewürdigt.

Kitz-Charity-Trophy 2019
Auch abseits der Weltcup-Events tat sich natürlich wieder einiges bei den Hahnenkamm-Rennen: Zum bereits 22. Mal fand die KITZ-Charity-Trophy im Anschluss an das große Samstag-Rennen im Zielgelände der Streif statt.

Das Benefizevent wurde 1998 ins Leben gerufen, um Bergbauernfamilien in Süd- und Nordtirol in Notlagen zu helfen. Seitdem duellieren sich jährlich unzählige Prominente aus den Bereichen Sport, Politik und Wirtschaft bei lockeren Rahmenbedingungen für den guten Zweck.

Das Siegerteam der diesjährigen KITZ-Charity-Trophy war das Team Leitner mit Anton Seeber, Martin Leitner und Manuela Mölgg. Zweiter wurde Team Mastercard 2 (Benjamin Raich, Catalin Munteanu und Caric Slavko), gefolgt von Team Eyetime 1 mit Krizaj Bojan, Perez Javier und Sadil Jan, das den dritten Platz belegte. Wichtiger als das sportliche Resultat war jedoch das finanzielle – und dieses war einmal mehr überwältigend: 160.000 Euro - und damit sogar um zehntausend Euro mehr als im vergangenen Jahr – konnten an Spenden gesammelt werden. Ein großer Erfolg für alle Beteiligten und ein wichtiger Beitrag zur Unterstützung von Bergbauernfamilien in Not.

Legenden – auf und abseits der Strecke
Ähnlich wie die Kitz-Charity-Trophy gilt mittlerweile auch der Hahnenkamm-Abend am Samstag als unverzichtbarer Bestandteil des Kitzbüheler Großevents. Jährlich finden sich bei dieser Veranstaltung Persönlichkeiten aus Sport und Politik zusammen, um ehemalige Hahnenkamm-Helden hochleben zu lassen.

Bei der 79. Auflage der Hahnenkamm-Rennen standen gleich drei ehemalige Ski-Asse im Vordergrund: Karl Schranz, Sepp Ferstl und Christian Neureuther gelten wahrlich als Ski-Größen, die die Hahnenkamm-Rennen auf ganz spezielle Weise geprägt haben. Das Ehrungskomitee des Kitzbüheler Ski Clubs hat daher beschlossen, das Trio 2019 als „Hahnenkamm – Legends of the year“ auszuzeichnen.
Christian Neureuther, der sich vor 40 Jahren am Ganslernhang zum Slalomsieger kürte, freute sich sichtlich über die Prämierung: „Mit Kitzbühel verbindet mich sehr viel, schon als kleines Kind sind wir nach Kitzbühel gefahren und ich war ein riesiger Toni Sailer Fan. Was soll ich zu Kitzbühel und den Hahnenkammrennen sagen? Ich bin einfach froh, dass es euch gibt“, sagte Neureuther. Auch Sepp Ferstl, der einen Tag später und damit genau vierzig Jahren nach seinem eigenen Abfahrtstriumph seinem Sohn Josef die Trophäe für den Slalomsieg überreichte, zeigte sich erfreut: „Ich habe in Kitzbühel auch nach meiner Karriere kein Rennen ausgelassen. Hier bin ich immer herzlichst willkommen – das schätze ich sehr“. Karl Schranz, als Dritter im Bunde, erinnerte sich bei seiner Auszeichnung sicherlich an seine 16 Starts in Kitzbühel zurück. Sechsmal holte er sich am Ende den Sieg auf der Streif, zwölfmal landete er insgesamt auf dem Podest. Am Samstag folgte die nächste – wenn auch etwas andere – Auszeichnung: Bei der Trophäenübergabe blickte Schranz auf eine kuriose Hahnenkamm-Geschichte zurück: 1969 wurde seine Zeit falsch gestoppt und es war vorerst unklar, ob er gewonnen hatte oder nicht. Schlussendlich wurde die Zeit korrigiert. Karl‘s lockerer Kommentar dazu am Samstag: „Da war mir der Preis vollkommen egal, ich wollte einfach nur dass meine Zeit stimmt“. Ein lustiger Moment, der die heitere Stimmung beim Hahnenkamm-Abend gut widerspiegelte.

Ein großes Dankeschön
Letztendlich sollten auch noch einige Worte an jene gerichtet werden, die die Hahnenkamm-Rennen zu dem Spektakel machen, das sie heute sind: Ihr, die Fans. Das Hahnenkammrennen wäre bestimmt nicht ein solches Großereignis mit außergewöhnlicher Atmosphäre und sensationeller Stimmung ohne seine treuen Zuschauer. Sie machen das Hahnenkammrennen zum größten Ski-Fest in Österreich – und zwar auf vielfältige Weise: Ob verkleidet, bemalt, mit Glocken, lachend, jubelnd oder einfach emotional; jeder einzelne Fan trägt dazu bei, dass die Hahnenkammrennen jährlich für eine Woche im Mittelpunkt stehen.

Besonders bei der heurigen Auflage des Ski-Klassikers bestätigte sich dieser Eindruck wieder deutlich: Trotz der kurzfristigen Programmänderungen zeigten unsere Fans Durchhaltevermögen, Flexibilität und Verständnis und gaben so dem Veranstalter den nötigen Rückhalt zur Durchführung von fairen und sicheren Wettkämpfen. Sie trotzten starkem Schneefall und Temperaturen im Minusbereich, einzig, um für eine sensationelle Stimmung entlang der Strecken zu sorgen.

Auch die heurigen Zuschauer-Statistiken waren einmal mehr beeindruckend: Nach 1.000 Zusehern am Montag beim Europacup, 500 Fans beim Longines Future Hahnenkamm Champions Race, 3.000 Besuchern beim ersten Training sowie 5.000 beim zweiten Training, sahen am Freitag 25.000 Menschen die vorverlegte Hahnenkamm-Abfahrt. Mit 39.000 Zuschauern am Ganslernhang wurde dann am Samstag sogar eine neue Rekordzahl an Slalombesuchern in Kitzbühel erreicht. Und auch der Super-G entpuppte sich als Zuschauermagnet: Beeindruckende 21.000 Fans ließen sich den Abschluss der 79. Hahnenkamm-Rennen nicht entgehen und sorgten für ein perfektes Ende einer großartigen Sportwoche, einem unvergesslichen Sportfest.

Wir wollen uns daher recht herzlich bei allen Fans bedanken! Kurz und bündig gesagt: Ihr seid wie die Hahnenkamm-Rennen - Legendär, einzigartig und jedes Jahr aufs Neue – ihr macht die HKR zu Österreichs größtes Sportfest.